Carl Clemens Bücker,
ein ehemaliger Marineflieger aus dem 1. Weltkrieg gründete 1933 in
Berlin-Johannistal die Bücker-Flugzeugbau GmbH. Schon im April 1934
fand der Erstflug des “Bü-131 Jungmann” statt, Chefkonstrukteur war
Anders J. Anderson. Von Anfang an stellte dieses Flugzeug einen gelungenen
Wurf dar und es wurde bis auf Motorisierungs Varianten und Modifikationen
an den Lagern nichts verändert.
1935 verließ
Bücker Johannistal und siedelte sich am Flugplatz Rangsdorf bei Berlin
an wo die örtlichen Gegebenheiten eine Erweiterung seines Betriebes
zuließen.
Der “Jungmann”
und
wenig später auch der “Bü-133 Jungmeister”
wurden zum Verkaufsschlager für die Rangsdorfer Flugzeugbauer. Aufgrund
der hervorragenden Flugeigenschaften und den günstigen Betriebskosten
erwählten außer der deutschen Luftwaffe noch mehrere Länder
dieses Flugzeug zum Basistrainer für ihre Luftwaffen. Von der Schweiz,
der Tschechoslowakai, von Spanien und Japan wurden bei Bücker die
Lizenzbaurechte erworben und in größerer Stückzahl hergestellt.
Außer “Jungmann”
und “Jungmeister” wurden noch andere Typen
konstruiert: “Bü-181 Bestmann” ein freitragender
Tiefdecker, “Bü-134” ein doppelsitziger Hochdecker
von dem nur ein Prototyp gebaut wurde, “Bü-180
Student” ein Tiefdecker in Tandemanordnung und der “Bü-182
Kornett” ein einsitziger Tiefdecker.
Nach Kriegsende
mußte Clemens Bücker Rangsdorf verlassen und baute in den sechziger
Jahren mit der Fa. Bitz in Augsburg noch eine Kleinserie des “Jungmeisters”.
Seine Pläne eine Jungmann Produktion aufzubauen konnten nicht verwirklicht
werden.
Carl Clemens Bücker
verstarb am 3. März 1976, sein Vermächtnis sind Flugzeuge von
Weltruf welche noch bis in die heutigen Tage von Piloten aller Nationen
liebevoll gepflegt und mit Begeisterung geflogen werden.
Wenn Sie mehr
über die Geschichte der Bücker Flugzeugbau Gmbh wissen wollen,
dann schaun Sie mal bei www.buecker-museum.de
rein.